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Agnes Meyer malt intuitiv mit Acryl, Pastellkreiden, Kohle-Rötel-Grafitstift.

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Das neurolinguistische Programmieren ist ein Modell menschlicher Kommunikation und menschlicher Spitzenleistung. Im NLP geht es darum zu verstehen, was Menschen auf bewusster und unbewusster Ebene tun, um Spitzenleistung hervorzubringen. Dieses Modell wurde Anfang der 70er Jahre von John Grinder  (damals Assistenzprofessor für Linguistik an der University of California in Santa Cruz) und Richard Bandler, Student der Psychologie an dieser Universität, entwickelt.

Ihr Ziel war es nicht, eine eigene psychotherapeutische Methode zu entwickeln, vielmehr waren sie daran interessiert zu verstehen, WAS und WIE Menschen es machen, wenn sie etwas auf hervorragende Weise tun. Sie waren sozusagen dem Geheimnis der Existenz auf der Spur. Dabei begannen sie drei der damals und auch heute noch sehr berühmten Therapeuten zu modellieren: Fritz Pearls, Begründer der Gestalttherapie, Virginia Satir, eine weltberühmte Familientherapeutin, und Milton Erickson, der wohl bekannteste Hypnotherapeut des 20. Jahrhunderts.

Im Zuge ihrer Modellierungsarbeit entdeckten sie eine Menge Muster, die besonders gut geeignet sind, bewusste und unbewusste Prozesse bei sich selbst und anderen schnell und effektiv zu verändern. Dadurch wurde es möglich, in ungewöhnlich kurzer Zeit Störungen und limitierende Verhaltensweisen aufzulösen, von denen man damals noch dachte, dass ihre Veränderung Monate oder Jahre dauern müsste.

Doch trotz aller Fortschritte gab es immer wieder Symptome, Verhaltensweisen und innere Einstellungen, die sich mit den ansonsten so effektiven Techniken nicht nachhaltig verändern liessen. Und es ist Robert Dilts, einem der Begründer des NLP zu verdanken, erkannt zu haben, dass es limitierende Glaubenssätze waren, die die Möglichkeit der Veränderung blockieren. Das heisst, wenn ein übergewichtiger Klient abnehmen möchte, dann konnte man mit den damaligen NLP- Techniken z.B. eine neue Essenstrategie installieren, man konnte seinen Heisshunger auf Süssigkeiten durch Ankern erarbeiten usw. Wenn es aber einen unbewussten Glaubenssatz gab – der dem Klienten selbst gar nicht bewusst sein muss, der besagt, dass schlank die Gefahr des Krankwerdens erhöht, dann ist klar, warum es massive unbewusste Gegenmassnahmen gegen jeden Abnehmversuch geben würde. Erst wenn dieser Glaubenssatz erfolgreich verändert worden ist, können die neuen Essensstrategien überhaupt wirken, und es könnte durchaus sein, dass sie dann nicht einmal mehr notwendig sind.

Diese Entdeckung der zentralen Rolle von Glaubenssätzen bei der Überwindung von störenden Erlebnisformen und Verhaltensweisen hat das NLP einen grossen Schritt vorangebracht.

Gleichzeitig mit der Entdeckung der Wichtigkeit von Glaubenssätzen begann man das breitere Repertoire der NLP-Techniken zu nutzen, um Glaubenssatz Veränderungstechniken zu entwickeln.

Für diejenigen, die sich über NLP informieren wollen, sei auf die mittlerweile sehr umfangreiche NLP-Literatur im Jungermann Verlag hingewiesen.